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PV-Anlagenvergütung

 Leistungsabhängige Fördersätze in ct/kWh

Leistungsabhängige Fördersätze in ct/kWh ab August 2014

Jahr Monat monatliche
Degression
Erlös-Obergrenze
Marktprämienmodell
Feste
Einspeisevergütung
Dachanlagen Nichtwohngebäude im Außenbereich sowie
Dachanlagen und Freiflächen bis 10 MWp
Dachanlagen Nichtwohngebäude im Außenbereich
und Freiflächen bis 500 kWp
bis 10 kWp bis 40 kWp bis 1 MWp bis 10 kWp bis 40 kWp bis 500 kWp
2014 August 13,15 12,80 11,49 9,23 12,75 12,40 11,09 8,83
September 0,5 % 13,08 12,74 11,43 9,18 12,69 12,34 11,03 8,79
Oktober 0,25 % 13,05 12,70 11,40 9,16 12,65 12,31 11,01 8,76
November 13,02 12,67 11,38 9,14 12,62 12,28 10,98 8,74
Dezember 12,99 12,64 11,35 9,12 12,59 12,25 10,95 8,72
2015 Januar 12,95 12,61 11,32 9,09 12,56 12,22 10,92 8,70
Februar 12,92 12,58 11,29 9,07 12,53 12,18 10,90 8,68
März 12,89 12,55 11,26 9,05 12,50 12,15 10,87 8,65
April 12,86 12,51 11,23 9,02 12,47 12,12 10,84 8,63
Mai 12,82 12,48 11,21 9,00 12,43 12,09 10,82 8,61
Juni 12,79 12,45 11,18 8,98 12,40 12,06 10,79 8,59
Juli 12,76 12,42 11,15 8,96 12,37 12,03 10,76 8,57
August 12,73 12,39 11,12 8,93 12,34 12,00 10,73 8,55
September 12,70 12,36 11,09 8,91 12,31 11,97 10,71 8,53
Okt.–Dez. -
2016 Jan.–Dez.
2017 Jan.–Apr. 12,30 11,96 10,69 8,51
Mai 0,25 % 12,67 12,33 11,06 8,89 12,27 11,93 10,66 8,49
Juni 0,25 % 12,64 12,30 11,03 8,87 12,24 11,90 10,63 8,47
Juli 0,25 % 12,61 12,27 11,00 8,85 12,21 11,87 10,60 8,45

Änderungen durch das EEG 2014:

Aus dem EEG 2014 ergibt sich einerseits eine Erlösobergrenze nach dem Marktprämienmodell, welches für Anlagen ab 500 kWp Leistung verpflichtend ist, und andererseits eine feste Einspeisevergütung für Kleinanlagen bis einschließlich 500 kWp Leistung ohne Teilnahme am Marktprämienmodell. Die mit dem EEG 2012 eingeführte Begrenzung der Vergütung auf 90 % des produzierten Stroms für Dachanlagen zwischen 10 und 1000 kWp wurde nicht ins EEG 2014 übernommen. Damit sind für alle nach dem EEG 2014 in Betrieb genommenen Anlagen 100 % des produzierten Stroms vergütungsfähig.

Kürzungen zum 1. April 2012

Im März beschloss der Bundestag eine Novelle zum EEG, nach der die PV-Vergütungen nochmals gekürzt würden. Zu dieser beschloss der Bundesrat am 11. Mai 2012 die Einberufung des Vermittlungsausschusses mit dem Ziel der grundlegenden Überarbeitung des Gesetzes, nachdem zuvor Solarbranche und Bundesländer gegen den Entwurf protestiert hatten.

Ende Juni 2012 wurde daraufhin eine etwas abgeschwächte EEG-Novelle von Bundestag und Bundesrat angenommen (siehe auch nachfolgende Tabelle) Je nach Anlagentyp verringerte sich danach die Vergütung für Anlagen, die zum oder nach dem 1. April 2012 in Betrieb genommen wurden (Definition: siehe § 3 Nr. 5 EEG 2012) um etwa 30 %. Dachanlagen, für die vor dem 24. Februar 2012 beim Netzbetreiber ein Netzanschlussbegehren gestellt hatten, gelten Förderungen nach den alten Regeln, sofern die Anlage vor dem 30. Juni in Betrieb ging. Laut Übergangsregelung stehen die alten Vergütungen Freiflächenanlagen zu, bei denen das Planungsverfahren vor dem 1. März begonnen wurde und die spätestens zum 30. Juni ans Netz gehen. Für Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen, die mit aufwändigen Planungsverfahren verbunden sind, galt die Förderung nach den alten Regeln noch bis zum 30. September.Zum 1. April 2012 wurde die Eigenverbrauchsvergütung abgeschafft, da der Vergütungssatz für eingespeisten Solarstrom mittlerweile unter den dem privaten Endverbraucher von den Energieversorgungsunternehmen in Rechnung gestellten Bezugspreis gefallen war und damit der Eigenverbrauch von solar erzeugtem Strom auch ohne Förderung günstiger ist als Einspeisung mit anschließendem Netzbezug.

Übergangsregelung

Geltung der Vergütungssätze des EEG 2012 in der bisherigen Fassung für Anlagen, die nach dem 31. März und vor dem 1. Juli 2012 nach der neuen Inbetriebnahmedefinition in Betrieb genommen wurden, wenn vor dem 24. Februar 2012 ein schriftliches oder elektronisches Netzanschlussbegehren unter Angabe des Standortes und der zu installierenden Anlagenleistung gestellt wurde (§ 66 Abs. 18 S. 2 EEG 2012 n.F.) Für neu errichtete Dachanlagen zwischen 10 und 1000 kWp gilt künftig: Nur noch 90 % des produzierten Stroms werden vergütet. Den Rest soll der Besitzer selbst verbrauchen oder vermarkten. Die Bundesregierung hat das Ziel, den jährlichen Zubau möglichst auf 2.500 bis 3.500 Megawatt zu begrenzen. Die Vergütungsdegression greift monatlich: je nach Zubau in den vorangegangenen Monaten beträgt sie monatlich –0,5 bis 2,8 %, gestaffelt nach einem im EEG vorgegebenen Schema.

Leistungsabhängige Fördersätze in ct/kWh ab April 2012 bis Sept. 2014  

Jahr

Monat

monatliche
Degression

Dachanlagen

vorbelastete und sonstige
Freiflächen bis 10 MWp

bis 10 kWp

bis 40 kWp

bis 1 MWp

bis 10 MWp

2012

April

-

19,50

18,50

16,50

13,50

13,50

Mai

1,0 %

19,31

18,32

16,34

13,37

13,37

Juni

19,11

18,13

16,17

13,23

13,23

Juli

18,92

17,95

16,01

13,10

13,10

August

18,73

17,77

15,85

12,97

12,97

September

18,54

17,59

15,69

12,84

12,84

Oktober

18,36

17,42

15,53

12,71

12,71

November

2,5 %

17,90

16,98

15,15

12,39

12,39

Dezember

17,45

16,56

14,77

12,08

12,08

2013

Januar

17,02

16,14

14,40

11,78

11,78

Februar

2,2 %

16,64

15,79

14,08

11,52

11,52

März

16,28

15,44

13,77

11,27

11,27

April

15,92

15,10

13,47

11,02

11,02

Mai

1,8 %

15,63

14,83

13,23

10,82

10,82

Juni

15,35

14,56

12,99

10,63

10,63

Juli

15,07

14,30

12,75

10,44

10,44

August

14,80

14,04

12,52

10,25

10,25

September

14,54

13,79

12,30

10,06

10,06

Oktober

14,27

13,54

12,08

9,88

9,88

November

1,4 %

14,07

13,35

11,91

9,74

9,74

Dezember

13,88

13,17

11,74

9,61

9,61

2014

Januar

13,68

12,98

11,58

9,47

9,47

Februar

1,0 %

13,55

12,85

11,46

9,38

9,38

März

13,41

12,72

11,35

9,28

9,28

April

13,28

12,60

11,23

9,19

9,19

Mai

13,14

12,47

11,12

9,10

9,10

Juni

13,01

12,34

11,01

9,01

9,01

Juli

12,88

12,22

10,90

8,92

8,92

August

0,5 %

12,75

12,40

11,09

8,83

8,83

September

12,69

12,34

11,03

8,79

8,79

Vergütungsfähiger Anteil

100 %

90 %

90 %

100 %

100 %

 

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